Wird sich die Menschheit selbst verbrennen?

Quelle: Franz Alt • Telepolis • 1.11.2015

Kommentar zum Weltklimagipfel von Franz Alt

Fakt ist, dass wir heute an einem Tag weltweit etwa so viel Kohle, Gas und Öl verfeuern, wie die Natur in einer Million Tagen geschaffen hat. Wir verbrennen die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Wohin führt das? Kann das UNO-Ziel, lediglich zwei Grad globale Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts zuzulassen, noch erreicht werden? In einem Spiegel-Interview sagt der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Professor Hans Joachim Schellnhuber, dazu: „Wenn wir weiter wie von Sinnen Kohle, Öl und Gas verfeuern, landen wir bei 4 Grad oder gar 8 Grad. Dann würden wir uns in einer brandgefährlichen Welt wiederfinden, in der elf Milliarden Menschen wohl kaum friedlich zusammenleben könnten.“ Unvorstellbar, welche Flüchtlingsströme dann erst über den Erdball ziehen würden.

Schellnhuber wurde zu seinem neuen Buch „Selbstverbrennung – Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff“ befragt. Sein Institut hat vor wenigen Tagen eine neue Studie vorgelegt, in der prognostiziert wird, dass die Golfstaaten schon am Ende dieses Jahrhunderts nicht mehr bewohnbar sein werden, wenn das Klimaschutzziel von zwei Grad verfehlt würde. Es könnte dann dort eine Hitze von bis zu 60 Grad herrschen (Klimawandel: Tödliche Hitze). … ► weiterlesen

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Wurst macht Krebs? Von Korrelationen und Kausalitäten

Quelle: Jens Berger • NachDenkSeiten • 29.10.2015

Die zur WHO gehörende internationale Krebsforschungsagentur IARC hat sich in dieser Woche mit einer steilen These aus dem Fenster gehängt: „Wurst macht Krebs“, so die verkürzte These der Gesundheitsstatistiker, die sogleich von allen großen Medien aufgegriffen wurde – Panikmache inklusive. Ob Wurst wirklich krebserregend ist, lässt sich durch die Metastudie [PDF] der IARC nämlich überhaupt nicht sagen. Aus den Daten lässt sich allenfalls schließen, dass Menschen, die sehr viel verarbeitete Fleischprodukte verzehren, statistisch häufiger bestimmte Krebsarten bekommen. Das ist ein großer Unterscheid, der jedoch im alltäglichen Empörungswahn der Medien untergeht. … ► weiterlesen

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Kommentar WHO-Krebsstudie: Fleisch muss teurer werden

Quelle: Jost Maurin • TAZ • 27.10.2015

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Eingeschweißtes Fleisch | Quelle: WikipediaRalf RoletschekCC BY 2.5

Die paktizierte Subventionierung treibt die Umsätze der Fleischkonzerne in die Höhe – und die Krebszahlen. Nun muss der Staat in die Offensive gehen.
Verschiedene Wurstwaren auf langen Tischen.
Wer jede Woche mehr als die empfohlenen 300 bis 600 Gramm Fleisch isst, sollte spätestens jetzt die Reißleine ziehen: Denn wenn nun auch die zuständige Fachagentur der Weltgesundheitsorganisation verarbeitetes Fleisch als „krebserregend“ und unverarbeitetes rotes Fleisch als „wahrscheinlich krebserregend“ brandmarkt, gibt es keine Ausflüchte mehr. Deutschland muss von seinem hohen Fleischkonsum runter.
Zurzeit essen Frauen im Schnitt 588 Gramm, Männer sogar 1.092 Gramm Fleisch pro Woche, ein Großteil davon die jetzt beurteilten Sorten. Das verursacht nicht nur Krebs, sondern auch andere Leiden wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten. … ► weiterlesen

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Bewusstseinsforschung

Quelle: YouTube-Video von Liverpool John Moores University • hochgeladen am 04.11.2011

Dr Peter Malinowski discusses the practice of mindfulness, it’s benefits & applications – and explains some of the research projects he is involved it to explore the effects of mindfulness on cognitive ageing and weight gain.

Siehe auch:
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Das Experiment – Schlank durch Schokolade?

Quelle: Uwe Knop • Arte • 30.09.2015

Schlank durch Schokolade? Manipulation in der Wissenschaft
Eine Wissenschaftslüge geht um die Welt – die Auflösung

Die Versprechen der Werbung sind vollmundig, die Ergebnisse mager. Erfolge mit Diäten haben die allerwenigsten Übergewichtigen. Und doch gibt es unzählige Studien, die das Gegenteil behaupten. Nicht nur die großen Abspeckunternehmen wie Weight Watchers, auch Diäterfinder wie Montignac oder Atkins verweisen auf wissenschaftliche Untersuchungen. Und allen Übergewichtigen, die mit ihrer Diät scheitern, wird der Spiegel vorgehalten: Schuld seien sie selbst, denn für den Diäterfolg bürgen hochdekorierte Professoren aus allen Bereichen. Wie funktioniert die „Verkaufsmasche Wissenschaft“?

Quelle: YouTube-Video von Enriqueta Daniel • hochgeladen am 11.08.2015

Jeden Tag fallen überall in Europa Verbraucher auf dubiose Studien herein. Wer die Wissenschaft hinter sich hat, kann fast alles verkaufen: ob Joghurt, Cornflakes, Milch, Sojaprodukte oder Diäten. Das haben Wissenschaftler in ausgiebigen Untersuchungen für uns erforscht. Aber stimmt das überhaupt?

Dazu ein Spiegelartikel vom 27.05.2015 von Nicolai Kwasniewski:

Ernährungsindustrie: Endlich erwiesen – Schokolade macht gutgläubig

Eine Studie behauptet: Schokolade essen hilft beim Abnehmen. Diese gute Nachricht verbreitet sich schnell. Doch dahinter steckt ein Schwindel. Ein Lehrstück über die Gutgläubigkeit von Verbrauchern – und Journalisten. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch nicht. Eine Diät, die dauerhaften Gewichtsverlust verspricht und gleichzeitig vorschreibt, täglich Schokolade zu essen: Klingt einfach zu gut, um wahr zu sein. Doch das Institute of Diet and Health in Mainz hat genau das in einer Studie bewiesen. Dafür haben die Forscher die Testpersonen in drei Gruppen eingeteilt: Teilnehmer von zwei Gruppen verpflichteten sich zu einer strengen Diät, eine Gruppe musste zusätzlich täglich exakt 42 g Schokolade mit einem hohen (81 %) Kakaoanteil essen. Eine Kontrollgruppe änderte an der Ernährung nichts. Die Studienergebnisse, publiziert im Londoner Wissenschaftsmagazin „International Archives of Medicine“, waren eindeutig: Die „Schokoladengruppe“ verlor zehn Prozent mehr Gewicht als die Vergleichsgruppe – deren Teilnehmer zum Ende des Testzeitraums sogar wieder zunahmen. … ► weiterlesen

 
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